Kerzen waren mit Wasserpistolen zu löschen. Außerdem wurden eifrig Überraschungseier geschüttelt, um den Hörsinn zu testen. Das waren nur zwei von 14 lustigen Disziplinen beim Feuerwehrwettstreit der Kinder am Samstag in Eichwalde
Eichwalde Die Aktion Wasserfall läuft. Denise schüttet Wasser in ein schräg liegendes Rohr. Schnell flitzt die Achtjährige ans andere Ende, um das Wasser aufzufangen und in einen Behälter zu schütten. Dann übergibt sie in Windeseile Magnus den Becher. Feuerwehrleute arbeiten im Team und einer muss sich auf den anderen verlassen können. Das bewiesen auch vorbildlich die Löschknirpse des Landkreises am vergangenen Samstag bei ihrem vierten Zwergenlauf. In diesem Jahr hatte die Eichwalder Jugendfeuerwehr den fröhlichen Wettstreit mit Unterstützung der alten Hasen organisiert.
„Wir haben Ende 2009 bereits mit den Vorbereitungen begonnen. Jede Feuerwehr, die Gastgeber ist, denkt sich Spiele aus. Da sind kreative Köpfe gefragt“, so Kerstin Schildberg, die Leiterin der Kids-Feuerwehr in Eichwalde.
Insgesamt 14 Mannschaften unter anderem aus Schönefeld, Schulzendorf, Zeuthen, Groß Leuthen und Schlepzig waren dabei. Natürlich fehlte auch nicht der Titelverteidiger vom Vorjahr: Golßen.
An 14 Stationen gaben die Sechs- bis Neunjährigen ihr Bestes. An Eichwaldes alter Feuerwache mussten sie beispielsweise ihre Treffsicherheit beim Abschießen von Büchsen mit Bällen beweisen. Ein Schlauch-Labyrinth galt es am Eichenpark-Stadion zu bewältigen. Vom Sportstadion starteten die Floriansjünger übrigens auch. Überall im Ort waren sie an diesem Tag unterwegs.
Löschangriff Nass hieß es an einer Station, wo Kerzen mit Hilfe von Wasserpistolen gelöscht wurden. Starke Nerven, insbesondere Geschmacksnerven, waren am S-Bahnhof gefragt. „Ihr bekommt hier zwölf Proben und müsst sagen, welches Lebensmittel das ist“, erklärte Christin Günther den kleinen Feuerwehrleuten und schob ihnen einen gefüllten Löffel in den Mund.
Besonders spannend: Der Hörsinn war beim Herausfinden zweier gleicher Überraschungseier durch Schütteln gefragt. Mit Spaß, Spiel und Spannung wurde von 8.30 Uhr bis mittags für den Brandschutz trainiert.
„Es war toll und wäre schön, wenn wir den ersten Platz hätten“, meinte Maximilian aus Zeuthen am Ende der Stationen. Der Siebenjährige ist seit drei Jahren bei der Feuerwehr. Die Zeuthener landeten auf den hinteren Plätzen, aber das war kein Grund für Max und seine Kameraden ihren Feuereifer zu verlieren.
Die Nase ganz vorn hatten die Eichwalder. Dicht gefolgt von den Golßenern mit nur zwei Punkten Abstand. Den dritten Platz belegte Neuendorf.
Die mehr als 100 Löschzwerge haben alle ihr Bestes gegeben und bewiesen, dass sie die Helden von morgen sind.
Quelle: Märkische Allgemeine, Dahme Kurier, von Heidrun Voigt, 26.04.2010
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Auswertung 4. Zwergenmarsch in Eichwalde - 2010 (328 KB) |
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