ZEESEN - Nicht nur die Mädchen und Jungen waren aufgeregt
beim Kreispokallauf der Kreisjugendfeuerwehr. Auch Eltern und Großeltern
verfolgten das bunte Treiben mit Spannung. „Mal sehen, ob wir unseren
Enkel Christoph Schmidt von der Jugendwehr Krummensee finden“, sagte Regina
Sauer.
An 15 Stationen zwischen dem Krummen See und dem neuen Gerätehaus der Ortswehr
traten die Kinder und Jugendlichen zum Schlauchbootrennen, zum Hindernislauf
oder zu Schnelligkeitsübungen an. „Dabei geht es nicht nur um Wissen,
sondern auch um viel Spaß“, so Sebastian Groba vom Organisationsstab
der Kreisjugendwehr. Für den Lauf seien viel Ausdauer, Einsatzfreude, Kameradschaft
und Orientierungssinn nötig.
Und so machten sich bei strahlendem Sonnenschein ab 9.30 Uhr die Mannschaften
mit je acht Mitgliedern und einem erwachsenen Mitläufer auf den rund sieben
Kilometer langen Marsch durch Zeesen. „Wir sind schon sehr früh aufgestanden,
haben uns um 7 Uhr getroffen“, erklärte Pamela Schocke, Jugendwart
aus Friedersdorf. Vor allem an der Station 1 musste ihr Team gut aufpassen und
schnell reagieren. Hier demonstrierten die Jungen und Mädchen ihre Kenntnisse
über die „Feuerwehrdienstvorschrift 3“ – das Löschen
eines Brandes nach der Wasserentnahme aus dem Trinkwassernetz. „Das ist
mit Sicherheit der anspruchsvollste Part, denn die Teilnehmer wissen vorher
nicht, welche Variante gefordert ist. Theoretisch kann man das Wasser aus dem
Hydranten oder dem offenen Gewässer entnehmen, ein oder mehrere Rohre anschließen
und andere Gegebenheiten beachten. Gerade die Jüngsten haben damit wenig
Erfahrung“, so Groba. Die Friedersdorfer erreichten an dieser Station
15,5 von 18 Punkten und zogen nach der Auswertung zufrieden weiter. Zu den Jüngsten
gehörte der kleine Phillipp Krüger aus Prieros. Er wird erst in wenigen
Tagen zehn Jahre alt und achtete genau auf die Anweisungen von Gruppenführerin
Franziska Tanneberger. Kritischer Beobachter der Übung war Vater Mario,
der selbst der Ortswehr angehört. „Mein Großvater Wilhelm Holtze
war schon Gründungsmitglied der Ortswehr. Für uns ist das Familientradition“,
so Krüger voller Stolz auf seinen Filius.
An der Seite der großen und kleinen Kameraden aus dem Landkreis standen
nicht nur aus Gründen des Notfalls die Sanitäter der Arbeiter-Samariter-Jugend.
Sie betreuten die Erste-Hilfe-Station und das Schlauchbootrennen.
Für die Jugendfeuerwehr Zeesen gab es am Ende Grund zum Jubeln. Sie errang
zum zweiten Mal hintereinander den Wanderpokal. Die Siegerehrung wurde von Bürgermeister
Stefan Ludwig vorgenommen.
Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung – Lokalteil Dahme-Kurier von Uta Schmidt, 05.05.2008
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Die Kreisjugendfeuerwehr hatte nach Zeesen zum Kreispokallauf gerufen und knapp
300 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen zehn und 17 Jahren kamen, um ihre
Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. An 15 Stationen zwischen dem Krummensee
und dem neuen Gerätehaus der Ortswehr traten sie zum Schlauchbootrennen,
zum Hindernislauf oder zu Schnelligkeitsübungen an.
„Dabei geht es nicht nur um feuerwehrtechnisches Wissen wie die Gerätekunde,
sondern auch um viel Spaß und Spiel“, erläuterte Sebastian
Groba vom Organisationsstab der Kreisjugendwehr. Für den Lauf seien aber
auch Ausdauer, Einsatzfreude, Kameradschaft und Orientierungssinn nötig.
So machten sich ab 9.30 Uhr die Mannschaften mit je acht Mitgliedern und einem
erwachsenen Mitläufer auf den rund sieben Kilometer langen Marsch. An der
Erste-Hilfe-Station des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zeigten zum Beispiel
die Mitglieder der Jugendfeuerwehr aus Luckau versiert die Herz-Lungen-Wiederbelegung,
die stabile Seitenlage oder wie einer verletzten Person der Helm abgenommen
wird. „Wir haben erst am 5. April einen DRK-Lehrgang durchgeführt.
Das Wissen sitzt“, erklärten die Jugendwarte Frank Kärgel und
Sohn Robert das gute Abschneiden der Schützlinge. Beim Fangleinen-Zielwurf
allerdings habe es den Jüngsten noch an Kraft und Technik gefehlt.
Ein besonderes Erlebnis für Patrick Herrmann, Jakob Bischoff und Freunde
aus Luckau war das Schlauchboot rennen. Auch dabei wurde gut aufgepasst. „Wir
wollen nicht, dass bei zehn Grad Wassertemperatur jemand unfreiwillig baden
geht“, so Karsten Brieger von der Ortswehr Steinkirchen, der mit ASB-Rettungsschwimmer
Thomas Engel diese Station betreute.
Eine Herausforderung für die insgesamt 290 Teilnehmer der 28 Mannschaften
war vor allem die Station 1, wo die Jungen und Mädchen ihre Kenntnisse
über die „Feuerwehrdienstvorschrift 3“ – das Löschen
eines Brandes nach der Wasserentnahme aus dem Trinkwassernetz – unter
Beweis zu stellen hatten. „Das ist mit Sicherheit der anspruchsvollste
Part des Pokallaufs, denn die Kinder und Jugendlichen wissen vorher nicht, welche
Variante gefordert ist. Theoretisch kann man das Wasser aus dem Hydranten oder
dem offenen Gewässer entnehmen, ein oder mehrere Rohre anschließen
und andere Gegebenheiten beachten. Gerade die Jüngsten haben damit wenig
Erfahrung“, so Groba.
Zu diesen gehörte Phillipp Krüger aus Prieros. Er wird erst in wenigen
Tagen zehn Jahre alt. Mit seinen großen Freunden aus der Jugendwehr reagierte
er auf solche Kommandos wie „vom Fahrzeug zum Verteiler – Wasser
halt“.
Dass der Pokallauf auch seine Tücken mit sich brachte, erfuhren gerade
die Prieroser. Ein Mannschaftsmitglied wurde mit einem kleinen Schwächeanfall
in das Krankenhaus gebracht. Der 13-Jährige habe wahrscheinlich schlecht
gefrühstückt und war zu aufgeregt, erklärten seine Kameraden,
die damit einen „Live-Notruf“ absetzen mussten und diese besondere
Hürde versiert nahmen.
Im Gerätehaus der Gastgeber in Zeesen managten die Kreisjugendwehr-Leitung
unter Christian Liebe und die Zeesener Kameraden um Ortswehrführer Torsten
Jarnack das Treiben. „Wir sind zum ersten Mal Ausrichter des Kreispokallaufes,
weil wir erst jetzt mit unserem neuen Depot über die guten Möglichkeiten
verfügen. Von unseren 21 Mitgliedern sind heute 18 im Einsatz“, sagte
Jarnack. Er freute sich über das Abschneiden des eigenen Nachwuchses, denn
die Zeesener errangen zum zweiten Mal hintereinander den Wanderpokal.
Quelle: Lausitzer Rundschau – Lokalteil Lübben sowie Luckau/Dahme von Uta Schmidt, 06.05.2008
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Platz |
Jugendfeuerwehr |
Punkte |
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1 |
Zeesen I |
191,2 |
|
2 |
Miersdorf |
174,6 |
|
3 |
Friedersdorf |
171,9 |
|
4 |
Zeuthen |
168,5 |
|
5 |
Gehren |
164,6 |
|
6 |
Walddrehna |
162,0 |
|
7 |
Selchow |
161,5 |
|
8 |
Zeesen II |
160,5 |
|
9 |
Luckau |
156,5 |
|
10 |
Brusendorf |
154,9 |
|
11 |
Teupitz-Neuendorf |
154,4 |
|
12 |
Niederlehme |
152,7 |
|
13 |
Schulzendorf II |
148,6 |
|
14 |
Prieros |
142,1 |
|
15 |
Schulzendorf I |
133,2 |
|
16 |
Großziethen I |
131,6 |
|
17 |
Eichwalde |
126,9 |
|
18 |
Schenkendorf/Krummensee |
121,7 |
|
19 |
Jamlitz |
114,6 |
|
20 |
Mittenwalde I |
113,7 |
|
21 |
Groß Köris |
111,4 |
|
22 |
Zernsdorf |
107,4 |
|
23 |
Wüstermarke |
105,1 |
|
24 |
Steinkirchen |
104,5 |
|
25 |
Großziethen II |
79,8 |
|
26 |
Mittenwalde / Telz |
67,6 |
|
27 |
Neu-Zauche |
58,9 |
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Auswertung des Kreispokallaufes 2008 in Zeesen (262 KB) |