Arbeitskreis Brandschutzerziehung

Ziele
der Brandschutzerziehung und -aufklärung sind Bestandteil einer umfassenden Sicherheitserziehung der Kinder. Langfristiges Ziel jeder Sicherheitserziehung sind die Grundlegung und fortschreitende Entwicklung eines stabilen risikofreien Verhaltens im Umgang mit Gefahrenquellen. Darüber hinaus müssen Kinder zunehmend befähigt werden, auch in ihnen unbekannten Situationen Gefahren zu erkennen und ihnen richtig zu begegnen. Ebenso wichtig ist es, dass Kinder die nötige Umsicht im Hinblick auf die Gefährdung anderer entwickeln. All dies setzt voraus, dass Kinder Gefahrenquellen und den Umgang damit wirklich kennen lernen.

Maßnahmen
Zu diesem Zweck wollen wir ein Brandschutz- und Werbemobil konzipieren, welches alle notwendigen Utensilien enthält, den Kindern auf spielerische Weise die Eckpunkte der Brandschutzerziehung zu vermitteln sowie die Arbeit der Jugendfeuerwehren näher bringen. Das Fahrzeug haben wir bereits durch die Mithilfe vom Bundestagsabgeordneten Dr. Peter Danckert erhalten. Aber leider fehlt uns jetzt die Zeit und die weiteren nötigen Mittel das Fahrzeug so auszubauen, dass man damit durch den Landkreis auf Tour gehen kann.

Die Einsatzmöglichkeiten des Brandschutz- und Werbemobiles sind vielfältig. So können Kinder mit Hilfe einer Telefonanlage zum Beispiel üben, die Feuerwehr zu alarmieren. Für die Mal- und Bastelfreunde soll eine Malstraße Inhalt des Mobiles werden. Damit die Mal- und Bastelstraße auf jeder Veranstaltung auch Platz findet wird ein großer Pavillon 3x6 Meter benötigt, um die kleineren Besucher Gelegenheit im „Funki-Malheft“ ihr Lieblings-bild ausmalen zu können oder auch selber eines zu entwerfen, welchen an der Pinnwand ausgestellt wird.
Ein Stück des Pavillons soll abgeteilt und mit gesundheitsunschädlichem Diskonebel verraucht werden. Bei einem Besuch in unserer "Räucherkammer" wird man schnell feststellen, wie dicht doch schon dieser "Rauch" ist. Außerdem soll eine große Aufgabe sein der Bereich "Rauchmelder retten Leben". Auf einer Demowand der sollen zurzeit übliche Rauchmelder, vom herkömmlichen bis zur Funkanlage, installiert werden. So kann sich der Besucher umfassend über die Möglichkeiten, welcher Rauchmelder für seinen Bereich am besten geeignet ist, informieren.

Am spektakulärsten jedoch dürfte der bereits angeschaffte Brandsimulator sein, mit dessen Hilfe mehrere Brandsituationen und deren Bekämpfung eindrucksvoll vorgeführt werden können. Die Bandbreite reicht von Papierkorb- und Monitorbränden über einen Treibstoffbrand bis zu Spraydosen- und Fettbrandexplosionen. Bei der Fettbrandexplosion müssen sich auch die Zuschauer in Acht nehmen: Die dabei entstehende Stichflamme kann bis zu sieben Meter hoch werden. Die Geräusch- und Wärmeentwicklung ist ebenfalls beachtlich: Es knallt, und eine Hitzewelle breitet sich rasend schnell aus.
Gelöscht wird dabei stets umweltfreundlich mit einem Wasserlöschsystem das zwar auch bei der Fettbrandexplosion zum Einsatz kommt, doch nur, um die fatalen Folgen eines solchen Löschversuches zu demonstrieren. Gleichfalls der Umwelt zuliebe wird der Brandsimulator mit Gas betrieben.

Eine Musikanlage mit Mikrofon soll dazu dienen, dass man die Vorführungen ansprechend moderieren kann. Informationsmaterial zur Brandverhütung und Mitgliederwerbung soll erstellt bzw. angeschafft werden.

Der Arbeitskreis Brandschutzerziehung hat bereits im Jahr 2004 ein Arbeitsheft und passende Videos für alle Feuerwehren im Landkreis Dahme-Spreewald erarbeitet.